Satzung

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1)        Der Verein führt den Namen "Sportverein Faulbach e.V.“.

(2)        Der Verein hat seinen Sitz in Faulbach und ist im Vereinsregister beim Landgericht Aschaffenburg unter der Nummer VR 20159  eingetragen.

(3)       Die Gründung erfolgte im Jahr 1946.

(4)       Die Vereinsfarben sind Blau/Weiß.

(5)       Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(6)       Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e. V. (BLSV). Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen zum Verein wird die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-Sportverband e.V. vermittelt.

 

§ 2 Vereinszweck und Gemeinnützigkeit

(1)        Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports. Seine ganz besondere Fürsorge gilt hierbei der Jugend.

(2)        Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(3)       Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4)        Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

(5)       Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

(6)        Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Bayerischen Landes-Sportverband e. V., den betroffenen Sportfach­verbänden sowie dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.

 

§ 3 Rechtsgrundlage

Die Satzung und die Ordnungen, sowie die Entscheidungen die die Vorstandschaft im Rahmen ihrer Zuständigkeit erlässt, sind für die Vereinsmitglieder bindend.

Rechtsgrundlagen sind:

a.    die Satzung,

b.    die Spielordnung,

c.    die Jugendordnung,

d.   die Finanzordnung,

e.    die Geschäftsordnung.

 

 

§ 4 Vereinstätigkeit

(1)       Die Verwirklichung des Vereinszwecks erfolgt durch die Ausübung der vom Verein angebotenen Sportarten, unter anderem aber Fußball und Tennis.

(2)        Die angebotenen Sportarten dürfen nur von Amateuren wettkampfmäßig bestritten werden. Die Auslagen für Reise, Unterkunft und Verköstigung dürfen erstattet werden, wobei der Höchstsatz vom Vereinsausschuss festgesetzt wird. Bei besonderen Härtefällen kann die Vorstandschaft nach eigenem Ermessen Lohnausfall vergüten.

(3)       Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes sind:

a.    Abhaltung von Trainings- und Übungsstunden, sowie Wettkämpfen, bzw. Spielen.

b.    Instandhalten der Sportplätze und des Vereinsheimes, sowie der Sportgeräte.

c.    Durchführung von Versammlungen, Vorträgen und Kursen, Veranstaltungen, Festlichkeiten usw.

(4)       Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§ 5 Vergütungen für die Vereinstätigkeit

(1)        Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt.

(2)        Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwands­entschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

(3)         Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind.

(4)        Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

 

§ 6 Mitgliedschaft

(1)       Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

(2)       Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der/des  gesetzlichen Vertreter/s.

(3)        Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Über den Widerspruch entscheidet der Vereinssausschuss.

(4)        Mitglieder, welche dem Verein langjährig angehört haben, werden zeitweilig geehrt.

(5)        Mitglieder haben erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres passives Wahlrecht. Abweichend besteht für Wahlen zur Vereinsjugendleitung passives Wahlrecht mit Vollendung des 16. Lebensjahres. Die Bestellung eines Minderjährigen wird erst mit der Einwilligung der/des gesetzlichen Vertreter/s wirksam.

(6)      Stimmberechtigt sind Vereinsmitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr.

 

 

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft und Ordnungsmaßnahmen

(1)        Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft enden automatisch von dem Betroffenen ausgeübte Vereinsämter.

(2)       Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von einem Monat möglich.

(3)        Ein Mitglied kann aus dem Verein auf Antrag eines anderen Mitglieds oder eines Organs ausgeschlossen werden,

a.    wenn das Mitglied trotz schriftlicher Mahnung seiner Beitragspflicht nicht nachgekommen ist,

b.    wenn das Mitglied in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt,

c.    wenn das Mitglied wiederholt in grober Weise gegen die Vereinssatzung und/oder Ordnungen bzw. gegen die Interessen des Vereins oder gegen Beschlüsse und/oder Anordnungen der Vereinsorgane verstößt,

d.   wenn es sich unehrenhaft verhält, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Vereinslebens,

e.    wenn das Mitglied die Amtsfähigkeit (§ 45 StGB) verliert.

(4)        Über den Ausschluss entscheidet der Vereinsausschuss mit Zwei­drittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Übt das Mitglied ein Amt in einem Vereinsorgan aus, so entscheidet in Abweichung von Satz 1 das Organ über den Ausschluss, das auch für die Bestellung dieses Vereinsorgans zuständig ist. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Ausschlussbeschluss ist innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet alsdann auf ihrer nächsten Mitgliederversammlung endgültig.

(5)         Ist bereits die vereinsinterne, erstinstanzliche Zuständigkeit der Mitglieder­versammlung für den Ausschlussbeschluss begründet, so entfällt die Möglichkeit der vereinsinternen, zweitinstanzlichen Überprüfung des Ausschlussbeschlusses durch die Mitgliederversammlung.

(6)         Nimmt das Mitglied die Möglichkeit des vereinsinternen Anfechtungsverfahrens nicht fristgemäß wahr und/oder ficht das Mitglied den Ausschlussbeschluss nicht binnen eines Monats nach Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung gerichtlich an, so wird der Beschluss wirksam. Eine gerichtliche Anfechtung ist dann nicht mehr möglich. Die Frist beginnt jeweils mit Zustellung des Ausschlussbeschlusses bzw. des vereinsintern, zweitinstanzlich entscheidenden Organs zu laufen.

(7)        Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Vereinsausschuss seinen Beschluss für vorläufig vollziehbar erklären.

(8)       Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vereinsausschuss bei Vorliegen einer der in Abs. 3 für den Vereinsausschluss genannten Voraussetzungen mit folgenden Ordnungsmaßnahmen belegt werden:

a.    Verweis

b.Ordnungsgeld, das der Vereinsausschuss in angemessener Höhe festlegt. Die Obergrenze liegt bei € 1.000.

c.Ausschluss für längstens ein Jahr an der Teilnahme an sportlichen und sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört

d.   Betretungs- und Benutzungsverbot für längstens ein Jahr für alle vom Verein betriebenen Sportanlagen und Gebäude.

(9)         Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels einge­schriebenen Briefes oder per Boten zuzustellen; die Wirkung des Ausschlussbeschlusses tritt jedoch bereits mit der Beschlussfassung ein.

(10)    Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitglied­schaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon jedoch unberührt.

 

§ 8 Beiträge

(1)       Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag (Geldbeitrag) zu leisten. Die Einziehung der Beiträge erfolgt halbjährig per Bankeinzug. Die Beiträge sind gestaffelt für Schüler bis 14 Jahre, für Jugendliche von 14 – 18 Jahre und für Mitglieder über 18 Jahre. Die Beiträge für mehrere Familienmitglieder werden über einen Familienbeitrag abgerechnet. Beitragsjahr ist jeweils das Kalenderjahr.

(2)        Die Geldbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt; sie dürfen nicht so hoch sein, dass die Allgemeinheit von der Mitgliedschaft ausgeschlossen wäre. Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Betrag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlassgesuch entscheidet der Vorstand.

(3)        Abteilungsbeiträge können durch die Abteilungsversammlung beschlossen werden. Diese Beiträge bedürfen der Zustimmung durch den Vereinsausschuss.

(4)        Jedes Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift mitzuteilen.

(5)        Der Vorstand kann durch Beschluss festsetzen, dass Mitglieder, die nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins durch eine angemessene Bearbeitungsgebühr tragen.

(6)        Alter im Sinne von Abs. 1 sind die vollen Lebensjahre, die das Vereinsmitglied am 1. Januar des Beitragsjahres zurückgelegt hat.

(7)           Personen, die nach dem 1. Juli dem Verein beitreten zahlen nur für das zweite Halbjahr den Vereinsbeitrag.

 

 

 

§ 9 Organe des Vereines

Organe des Vereines sind:

·         der Vorstand,

·         der Vereinsausschuss ,

·         die Mitgliederversammlung.

 

§ 10 Vorstand

(1)       Der Vorstand besteht aus dem:

·         Vorsitzenden Verwaltung,

·         Vorsitzenden Sport,

·         Vorsitzenden Öffentlichkeitsarbeit,

·         Vorsitzenden Organisation,

·         Vorsitzenden Koordination,

·         Kassier,

·         Schriftführer,

·         Jugendleiter.

(2)         Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden Verwaltung, Vorsitzenden Sport, Vorsitzenden Öffentlichkeitsarbeit, Vorsitzenden Organisation und Vorsitzenden Koordination vertreten. Jeder ist alleine vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Vorsitzenden Sport, Vorsitzenden Öffentlichkeitsarbeit, Vorsitzenden Organisation und Vorsitzenden Koordination vertretungsberechtigt werden, wenn der Vorsitzende Verwaltung verhindert ist.

(3)        Der Vorstand wird durch den Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Er bleibt jedoch bis zur satzungsgemäßen Neuwahl des Vorstandes im Amt. Vorstandsmitglieder können ihr Amt jederzeit niederlegen, sofern dies nicht zur Unzeit erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist vom Vereinsausschuss für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied hinzu zu wählen.

(4)        Verschiedene Vorstandsämter können bei Neuwahlen auch von einer Person ausgeübt werden.

(5)        Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Im Übrigen gibt sich der Vorstand eine Geschäftsordnung mit Geschäftsverteilung.

(6)        Die Sitzungen des Vorstandes finden nach Bedarf statt. Beschlüsse erfordern Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 5 Mitglieder anwesend sind.

(7)        Vorstandsmitglieder nach § 10 Abs. 1 können nur Vereinsmitglieder werden.

 

 

 

§ 11 Vereinsausschuss

(1)       Der Vereinsausschuss setzt sich zusammen aus

·         den Mitgliedern des Vorstandes,

·         dem Beisitzer Alte Herren,

·         dem Beisitzer Tennis,

·         dem Beisitzer Festausschuss,

·         dem Beisitzer Bauausschuss.

Die Mitgliederversammlung kann darüber hinaus noch weitere Beisitzer für bestimmte Aufgabengebiete wählen.

(2)        Der Vereinsausschuss tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen, ansonsten nach Bedarf oder wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies beantragt. Die Sitzungen werden durch den Vorsitzenden Verwaltung, im Falle dessen Verhinderung durch ein anderes Vorstandsmitglied einberufen und geleitet.

(3)         Der Vereinsausschuss berät den Vorstand. Weitere Aufgaben ergeben sich aus der Geschäftsordnung. Durch Beschluss kann die Mitgliederversammlung weitergehende Einzelaufgaben übertragen.

 

§ 12 Mitgliederversammlung

(1)        Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit vom Vorstand einberufen werden, muss aber stattfinden, wenn dies von einem Fünftel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird.

(2)        Der Vorstand beruft zu allen Mitgliederversammlungen zwei Wochen vor dem Versamm­lungstermin durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Gemeinde Faulbach ein. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind.

(3)         Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ist die Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

(4)        Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenthaltung wird als ungültige Stimme gezählt. Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

(5)        Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden Verwaltung, bei dessen Verhinderung durch einen anderen Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstands geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.

(6)        Die Tagesordnung zur Mitgliederversammlung muss folgende Punkte enthalten:

a.    Berichte der Vorsitzenden,

b.    Bericht des Schriftführers,

c.    Bericht des Kassiers,

d.   Bericht des Jugendleiters,

e.    Berichte der Beisitzer,

f.     Entlastung der unter a. bis d. genannten Personen,

g.   Neuwahl der in § 10 Abs. 1 und § 11 Abs. 1 aufgeführten Personen,

h.   Wünsche und Anträge

 

(7)        Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

a.    Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes,

b.    Wahl und Abberufung der zwei Kassenprüfer und Entgegennahme des Kassenberichtes,

c.    Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über Vereinsauflösung,

d.   Beschlussfassung über das Beitragswesen,

e.    Beschlussfassung über die Auflösung von Abteilungen,

f.     Beschlussfassung über die Ernennung von Ehrenmitgliedern/Ehren­vorsitzenden auf Vorschlag des Vorstandes,

g.   weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben bzw. Gegenstand der Tagesordnung sind.

(8)        Zur Wahl des Vorstandes und des Vereinsausschusses wird ein Wahlausschuss mit mindestens drei Mitgliedern gebildet.

a.    Die Wahl des Vorsitzenden Verwaltung findet in geheimer Wahl statt. Zur Gültigkeit bei der Wahl der vorgenannten Vorsitzenden muss der Gewählte mindestens die Hälfte der anwesenden Stimmen auf sich vereinigen. Ist infolge mehrerer Vorschläge eine absolute Stimmenmehrheit nicht erreicht worden, so ist in einem 2. Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten des 1. Wahlganges vorzunehmen, die die meisten Stimmen auf sich vereinigten. Beim 2. Wahlgang entscheidet die einfache Stimmenmehrheit.

b.    Die Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder und der Mitglieder des Vereinsausschusses kann in offener Abstimmung erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet vor Wahlbeginn durch Handzeichen über die Art der Durchführung.

(9)        Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

 

§ 13 Kassenprüfung

(1)       Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählten zwei Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des gesamten Vereines in rechnerischer und sachlicher Hinsicht. Den Kassenprüfern sind sämtliche relevanten Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen. Über das Ergebnis ist jährlich in der Mitgliederversammlung zu berichten.

(2)       Sonderprüfungen sind möglich.

(3)        Art und Umfang der Kassenprüfung sowie die Veranlassung von Sonderprüfungen sind in der Finanzordnung geregelt.

 

§ 14 Vereinsjugend

(1)        Die Jugend des Vereines führt und verwaltet sich selbstständig und entscheidet über ihre durch den Haushalt des Vereines zufließenden Mittel im Rahmen der Finanzordnung.

(2)       Das Nähere regelt die Jugendordnung.

 

§ 15 Haftung

(1)        Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung € 500,00 im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit

(2)        Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, aus der Teilnahme bei Vereinsveranstaltungen oder durch die Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

 

§ 16 Datenschutz

(1)        Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereines und der Verpflichtungen, die sich aus der Mitgliedschaft im Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) und aus der Mitgliedschaft in dessen zuständigen Sportfachverbänden ergeben, werden im Verein unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) folgende personenbezogene Daten von Vereinsmitgliedern digital gespeichert: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mailadresse, Geburtsdatum, Bankverbindung, Abteilungszugehörigkeit.

Die digitale Erfassung der Daten erfolgt unter der Maßgabe, dass die Mitglieder mit der Beitrittserklärung zustimmen.

(2)        Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch nach dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein fort.

(3)        Als Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes ist der Verein verpflichtet, im Rahmen der Bestandsmeldung folgende Daten seiner Mitglieder an den BLSV zu melden: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Sportartenzugehörigkeit. Die Meldung dient zu Verwaltungs- und Organisationszwecken des BLSV. Soweit sich aus dem Betreiben bestimmter Sportarten im Verein eine Zuordnung zu bestimmten Sportfachverbänden ergibt, werden diesen für deren Verwaltungs- und Organisationszwecke bzw. zur Durchführung des Wettkampfbetriebes die erforderlichen Daten betroffener Vereinsmitglieder zur Verfügung gestellt.

(4)        Zur Wahrnehmung satzungsgemäßer Mitgliederrechte kann bei Verlangen der Vorstand gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Mitgliedern bei Darlegung eines berechtigten Interesses Einsicht in das Mitgliederverzeichnis gewähren.

(5)        Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden personenbezogene Daten, soweit sie die Kassengeschäfte betreffen, entsprechend der steuerrechtlich bestimmten Fristen aufbewahrt.

 

§ 17 Auflösung des Vereines

(1)        Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen 9/10 der stimm­berechtigten Vereinsmitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.

In der Auflösungsversammlung bestellen die Mitglieder die Liquidatoren, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln haben.

(2)        Das nach Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke verbleibende Vermögen fällt mit der Maßgabe, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden an die Gemeinde Faulbach.

 

§ 18 Sprachregelung

Wenn im Text der Satzung oder Ordnungen des Vereines bei Funktions­bezeichnungen die weibliche oder männliche Sprachform verwendet wird, so können unabhängig davon alle Ämter von Frauen und Männern besetzt werden.

 

§ 19 Inkrafttreten

(1)        Die Satzung wurde bei der außerordentlichen Generalversammlung am 25.08.1967 in Faulbach beschlossen und trat mit Eintragung in das Vereinsregister am 25.10.1967 in Kraft.

(2)        Die Satzung wurde in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 13.05.2011 in Faulbach in der vorliegenden Neufassung beschlossen. Die Neufassung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

Nächste Spiele

Sonntag, 26.08.18

SV Faulbach II - Miltenberger SV II

Anpfiff 13:00 Uhr

Sonntag, 26.08.18

SV Faulbach - Miltenberger SV

Anpfiff 15:00 Uhr

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